(FDF/3.9.2025) Die Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Veränderungsprozess. Entsprechend passen immer mehr Branchen ihre Rahmentarifverträge daran an. Aktuelle Trends und Herausforderungen, wie zum Beispiel der Bedarf nach mehr Flexibilität, sollen sich darin wiederfinden. In der Floristik-Branche stehen ebenfalls zeitnah Verhandlungen über einen neuen Rahmentarif an. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wird dabei ein zentrales Thema sein, da sie den Anforderungen des modernen Marktes sowie dem Wunsch nach Work-Life-Balance der Arbeitnehmer*innen Rechnung trägt. Der Fachverband Deutscher Floristen fordert dabei jedoch die Reduzierung der Arbeitsbelastung für Florist-Unternehmerinnen und Unternehmer durch eine Ausweitung der zuschlagsfreien Gut-Stunden im Arbeitszeitkonto. Diese Variation lässt ein flexibleres Arbeiten für beide Seiten zu, da mit mehr Gut-Stunden auch mehr Freizeitstunden heraus-gearbeitet werden können. Das ist für viele Arbeitnehmer*innen in der Floristik-Branche attraktiv – zumal im Beruf überwiegend Frauen beschäftigt sind. Sie können auf diese Weise zusätzliche freie Zeit für die Familie generieren. Zudem fordert der FDF eine erhebliche Verbesserung und Vereinfachung von Kündigungsfristen, insbesondere in der Probezeit für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen sowie eine Erhöhung der zulässigen Wochenarbeitszeit.













