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FDF legt zweites Positions-Papier zum Bürokratie-Abbau vor !

Bürokratie Abbau

Positive Rahmenbedingungen für die mittelständischen Mitgliedsunternehmen - dafür kämpft der Fachverband Deutscher Floristen auf unterschiedlichen Ebenen. Die Vier-Augen-Gespräche des Präsidenten Helmuth Prinz mit Abgeordneten in Berlin sind ein wichtiges Instrument der politischen Interessenvertretung. Zur Unterstützung dieser Arbeit hat der FDF jetzt ein zweites Positions-Papier vorgelegt, das die Positionen und Forderungen des FDF an die Politik klar strukturiert und übersichtlich für die politische Arbeit bündelt. 

Seit vielen Jahren ist FDF-Präsident Helmuth Prinz regelmäßig in Berlin und informiert Abgeordnete über den Berufsstand und floristische Belange. In Vier-Augen-Gesprächen mit Politikern aller Parteien trägt er die Positionen des Fachverband Deutscher Floristen eindrücklich vor. Im vergangenen Herbst hatte der FDF-Bundesverband ein Positionspapier entwickelt, welches den Druck der bürokratischen Vorgaben auf die Mitgliedsbetriebe für die politische Lobby-Arbeit in Berlin unterstützend zusammen gefasst hat. In der Zwischenzeit hat sich dieser Druck auf unsere Mitglieder leider noch weiter erhöht. Weitere gesetzliche Vorgaben sind hinzu gekommen. Sie behindern eine dynamische Entwicklung im Mittelstand erheblich und wirken dem 2. Bürokratie-Entlastungsgesetz diametral entgegen. Der FDF hat deshalb sein Positionspapier angepasst und überarbeitet. Dieses aktuell vorliegende Papier nimmt FDF-Präsident Helmuth Prinz in die vier-Augen-Gespräche in Berlin mit und es wird den FDF-Landesverbänden für die regionale Lobby-Arbeit zur Verfügung gestellt.

Die Empfehlung ist, das Positionspapier über Einreichungen an die Länderparlamente auch den Abgeordneten in den Ländern zukommen zu lassen. Inhaltlich verweist das Positionspapier auf die gestiegenen Dokumentationspflichten und Gesetzes-Vorgaben u.a. durch das Mutterschutz-Gesetz, die EU-Entsendebescheinigung A1, das Verpackungs-Gesetz und die Gewerbeabfall-Verordnung, die Datenschutzgrundverordnung, die Kassenrichtlinie sowie die Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form. "Noch nie waren die bürokratischen Anforderungen und Dokumentationspflichten umfangreicher als heute!", heißt es in dem Papier. "Die Entwicklungen lähmen die unternehmerische Dynamik und hemmen Wachstum, Existenzgründungen und -sicherungen sowie Betriebsübernahmen an nachfolgende Generationen!". Die wichtige politische Arbeit verbindet der FDF mit dem Appell, dass sich möglichst viele Floristen der berufsständischen Interessenvertretung anschließen sollten. Denn eines sollte Floristen in dieser Branche klar sein:  je mehr Mitglieder im Verband organisiert sind, desto stärker wird der FDF mit seinen Anliegen wahrgenommen.

FDF-Bundesverband im FloristPark International
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