TischschmuckFloristen arbeiten in Blumenfachgeschäften, in Gärtnereien, in größeren Einzelhandelsunternehmen mit blumgen Verkaufsabteilungen, im Blumengroßhandel und im Bereich Interieur, Dekoration und Events. Die Tätigkeitsfelder sind ebenso vielseitig wie die Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Beruf.

Idee, Konzept und Gestaltung von Blumen- und Pflanzenarrangements für alle Anlässe

  • Vorbereitende Arbeiten zur Herstellung von Blumen- und Pflanzenschmuck
    (Reinigen, Vorschneiden, Zureichen, Stützen, Andrahten, Aufbinden)
  • Gestaltung von Blumen- und Pflanzenschmuck - anlassbezogen, individuell, auf Kundenwunsch
  • Sträuße und Kränze binden, Gestecke und Werkstücke fertigen
    (z.B. Tischschmuck, Brautschmuck, Sargschmuck, Advents- und Weihnachtsschmuck)
  • Bepflanzung von Gefäßen (dauerhafter Raumschmuck)

Gestalten von Innen- und Außenräumen mit Pflanzen und floristischen Arrangements

  • Dekorieren und Gestalten von Schaufenstern, Verkaufs- und Außenräumen mit Pflanzen, pflanzlichen Materialien sowie Accessoires

Warenpflege

  • Pflegen und Versorgen von Schnittblumen
    (Abdornen, Anschneiden, Einstellen, Lagern)
  • Pflegen und Versorgen von Pflanzen
    (Gießen, Düngen, Umtopfen, Bekämpfen der Schädlinge)

Kundenservice

  • Beratung der Kunden über Auswahl und Pflege von Schnittblumen und Topfpflanzen sowie über die Versorgung von Gebinden und Gestecken aller Art
  • Beratung, Verpackung

Wareneinkauf und -verkauf, Material- und Preiskalkulation

  • Ermittlung des jeweiligen Materialverbrauchs, Preiskalkulation, Warenbestellung und -annahme, Behandlung von Anfragen und Bestellungen
  • Verkaufen von Schnittblumen, Topfpflanzen, floristischen Arrangements, Zubehör
    (z.B. Flüssigdünger, Übertöpfe) sowie kunsthandwerklichen und dekorativen Artikeln

Voraussetzungen für den Beruf Florist/in

  • Gestalterisches Geschick
  • Handwerkliches Geschick
  • Zeichnerisches Geschick
  • Kaufmännische Fertigkeiten
  • Form- und Farbempfinden
  • Raumgefühl
  • Freude am Umgang mit der Natur und mit Menschen

Welche Spezialisierungen sind möglich

  • Floristik-Fachfortbildungen
  • Fachhochschulberufe: insbesondere Dipl.-Ingenieur/in (Gartenbau, FR Zierpflanzen), Dipl.-Betriebswirt/in

Fort- und Weiterbildung

  • Gartenbau-Fachfortbildungen
  • Meister, Techniker, Fachschulberufe: Floristmeister/in, staatl. gepr. Florist/in, staatl. gepr. Wirtschafter/in

 

Die FloristAusbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet dual - in Berufsschule und im Betrieb - statt.

  • betriebliche Ausbildung, 1. Ausbildungsjahr:
    • Handhabung, Pflege und Aufbewahrung von Werkzeugen
      (z.B. Scheren, Zangen, Messer)
    • Versorgung und Pflege handelsüblicher Pflanzen und Pflanzenteile
    • Gestaltung von Sträußen und Gestecken auf Basis der Gestaltungsgrundlagen
    • Bedarfsermittlung und Angebotseinholung
    • Betriebliche Serviceleistungen

      Nach eineinhalb Jahren Zwischenprüfung

  • betriebliche Ausbildung, 2. Ausbildungsjahr:
      • Handwerkliche und gestalterische Planung der Werkstücke im Hinblick
      • Arbeitstechniken für Kränze und Girlanden
      • Anlassbezogener Tischschmuck
      • Ermittlung von Verkaufspreisen nach betrieblichem Kalkulationsschema
      • Beratung von Kunden
  • betriebliche Ausbildung, 3. Ausbildungsjahr:
    • Anfertigung von Hochzeitsfloristik insbesondere Brautschmuck
    • Fertigung von Trauerfloristik unter Berücksichtigung der regionalen Friedhofsordnungen
    • Vorschriften für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln und Vermittlung an den Kunden
    • Planung und Durchführung von Werbemaßnahmen und Sonderaktionen inkl. Erfolgskontrolle
    • Begründung von Qualitäts- und Preisunterschieden
    • Erstellung von Warenstatistiken
    • Reklamationsannahme und Problemlösungsstrategien.

  • Im theoretischen Unterricht in der Berufsschule wird darüber hinaus u.a. vermittelt:
    • Organisation betrieblicher Abläufe
    • Pflanzen und ihre umweltschonende Behandlung
    • Pflanzliche und nicht-pflanzliche Werkstoffe und ihre gestalterische Verwendung
    • Einkauf, Vermarktung, Betriebserfolg
  • Ausbildungsvergütung:

    Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden vom Ausbildungsbetrieb eine - in der Regel tarifvertraglich festgelegte - Ausbildungsvergütung. Auskünfte über die Höhe dieser Vergütung erteilen die u. a. die zuständigen Landesverbände des Fachverbands Deutscher Floristen e. V. sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.

  • Nach dreijähriger Ausbildung: Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer /IHK
    Abschluss: Florist/in

Ausbildungsplatzbörse

Du suchst einen Ausbildungsplatz in der Floristik?

Sie suchen einen Auszubildenden für Ihr Unternehmen und bieten einen Ausbildungsplatz?

In unserer Ausbildungsbörse stellen sich junge Menschen vor, die gern eine Ausbildung als Florist/in absolvieren möchten. Das ist eine optimale Plattform, um junge Menschen und Betriebe zusammen zu bringen. Unbedingt reinschauen! Das ist der Weg in eine erfolgreiche, blumige Zukunft!

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Nach der Ausbildung...

Ihr Ansprechpartner beim FDF
für die floristische
Fort- und Weiterbildung
Claus Garbe
0209 95877-75
claus.garbe(at)fdf.de 
Während der Ausbildung und im Berufsleben stehen Floristen viele Möglichkeiten der beruflichen Fort- und Weiterbildung offen. Die Teilnahme an Seminaren und Workshops macht Floristen fit für die Herausforderungen der Zukunft in einer kreativen Branche.

Der Fachverband Deutscher Floristen bietet bundesweit Fort- und Weiterbildungsseminare zu allen Bereichen der floristischen Praxis an. Das jährlich erscheinende FDF-Kursprogramm gibt Auskunft über das umfangreiche Seminarangebot.

Florist-Meisterprüfung:

Nach bestandener Abschlußprüfung Florist/in und mindestens 3-jähriger Berufstätigkeit bis zum Prüfungszeitpunkt kann die Florist-Meisterprüfung abgelegt werden.

Die vom FDF anbebotene Ausbildung zum Floristmeister/in findet im Block- und Vollzeitunterricht statt. Auf die berufliche Grundausbildung und die 3-jährige Berufspraxis aufbauend, werden qualifizierte Führungskräfte in der Floristik ausgebildet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Finanzielle Unterstützung:

Ein Meisterbafög ist in Sonderfällen möglich und wird grundsätzlich als Darlehen gewährt. Genaue Auskünfte erhalten Sie beim Fachverband Deutscher Floristen e. V -Bundesverband-, bei Ihrer zuständigen Industrie- und Handelskammer sowie unter www.meister-bafoeg.de 

Studiengänge:

Bei Nachweis entsprechender Bildungsvoraussetzungen (Fachhochschulreife / allgemeine Hochschulreife) ist ein Studium an einer Fachhochschule oder wissenschaftlichen Hochschule möglich.

Für weitere Informationen steht Claus Garbe, Seminarorganisation FDF e.V.-Bundesverband-, gern zur Verfügung.

(0209) 95 877 - 75
Claus.Garbe(at)fdf.de


FDF-Fort- und Weiterbildung :
Unser Leitbild bestimmt unser Handeln
Leitbild der FDF GmbH 

Die FDF GmbH ist seit März 2011
zertifiziert nach AZAV.

Die Voraussetzung
für die Bewilligung des
Floristmeisterbafögs

FDF-Bundesverband im FloristPark International
Theodor-Otte-Straße 17a
 ·  45897 Gelsenkirchen
Telefon: (0209) 9 58 77 - 0
 ·  Fax: (0209) 9 58 77 - 70
 ·  E-Mail: [email protected]