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Meisterliche Kreationen und Kreativität im FloristPark
Den eigenen Weg finden! Unter Leitung der bekannten Meisterausbilderin Ursula Wegener werden im FloristPark Gelsenkirchen Führungspersönlichkeiten in der Floristik ausgebildet. Die Gelsenkirchener Schule ist in einem ehemaligen Bauernhof untergebracht, der sich heute als modernes Schulungszentrum für die Branche präsentiert. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist das Fördern individueller Neigungen und Stärken. Diese Haltung wird vom gesamten Ausbilderteam fächerübergreifend praktiziert. FloristPark International, das Bildungszentrum für kreative Gestalter, ist gleichfalls Sitz des Fachverband Deutscher Floristen e.V.-Bundesverband-. An der derzeitigen Floristmeisterausbildung 2012/2013 nehmen vierzehn Teilnehmer/innen teil. Der nächste Kurs beginnt am 1. August 2013. Alle Infos rund um die Schule und Ausbildung bei Claus Garbe (Claus.Garbe@fdf.de/ 0209-958 77-75) Anziehungspunkt für Floristen Er ist in der Branche wohlbekannt: der FloristPark Gelsenkirchen. Der Ort präsentiert sich als Anziehungspunkt für Floristen aus aller Welt. Im FloristPark International finden Seminar, Workshops, Tagungen und Konferenzen statt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von internationalen Qualifizierungsmaßnahmen mit Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer Gelsenkirchen. Mit vielfältigen Aktivitäten gehen Gestaltungsimpulse für die weltweite Floristenbranche von diesem Verbandshaus für kreative Gestalter in Gelsenkirchen aus. Im Schulungszentrum stehen zwei technisch gut ausgestattete, Licht durchflutete Praxisräume sowie zwei Tagungsräume im Obergeschoss zur Verfügung: bestens geeignet für Fachkonferenzen und theoretischen Unterricht. Das Objekt verfügt über 30 Betten in 24 Gästezimmern. Im gemütlichen Speisesaal mit Blick auf den Teich sorgt das Personal sehr liebevoll und individuell für das leibliche Wohl. Es ist einfach an alles gedacht, um sich hier kreativ auszuleben. Langfristig erfolgreich Kreativität, die Kenntnis um florale Werkstoffe sowie gestalterisches Wissen sind die Säulen meisterlichen floristischen Schaffens und werden in der Gelsenkirchener Meisterschule groß geschrieben. Darüber hinaus entscheidet kaufmännisches Know-how über beruflichen Erfolg. Nur wenn gestalterische Entscheidungen und deren Umsetzung auf Basis eines soliden handwerklichen und kaufmännischen Wissens stattfinden, können sich diese Strategien langfristig erfolgreich im Markt behaupten. Auf diesen Grundsätzen basiert die Floristmeisterschule unter Leitung der international renommierten Meisterausbilderin Ursula Wegener. Ziel des Ausbilderteams ist es, die angehenden Meister auf zukünftige Anforderungen an den Berufsstand qualifiziert vorzubereiten und praxisnahe Perspektiven aufzuzeigen. Neben der Vermittlung gestalterischer und theoretischer Inhalte geht es um die Darstellung des breiten Leistungsspektrums unternehmerischer Verantwortlichkeit und die Schärfung des Profils einer Führungspersönlichkeit in der Floristik. Berufsbegleitende Ausbildung Die 18 Wochen dauernde Ausbildung verteilt sich berufsbegleitend auf anderthalb Jahre. Teilnahmevoraussetzung ist die Abschlussprüfung als Florist und drei Gesellenjahre bis zum Beginn der Floristmeisterprüfung oder sechs Jahre Berufstätigkeit im Floristfachgeschäft. Die Meisterprüfung wird schließlich von der Industrie- und Handelskammer zu Gelsenkirchen abgenommen. FDF GmbH zertifiziert
Ursula Wegener im Interview In welcher Spannbreite engagieren Sie sich in der Meisterausbildung?
Man muss unseren Beruf auch als Kulturgut sehen, als eine sehr komplexe Tätigkeit. Das versuche ich zu vermitteln. Es geht mir darum, das bei jedem Meisterschüler vorhandene Schönheitsempfinden, die Ästhetik zu verstärken und gestalterische Werte zu vertiefen. Meine Aufgabe ist es, fundierte Kenntnisse zu vermitteln. Wir besprechen natürlich auch die einzelnen Arbeiten und ich greife schon ändernd ein, um voranzutreiben. Ich will die Leute in ihrem Beruf motivieren und darin bestärken, dass sie für sich die richtige Richtung gefunden haben. Sie sollen sich nach der Ausbildung bei mir gegenüber der großen Konkurrenz behaupten können.
Die Prüfungsordnung ist eine andere. Da haben sich die Relationen gewandelt. Früher wurden Brautstrauß, Gefäßfüllung und weitere Arbeiten separat eingeschätzt, jetzt gibt es drei komplexe Prüfungssituationen. Für meinen Geschmack könnte noch mehr Wert auf den praktischen Bereich gelegt werden. Um es den Schüler zu erleichtern, orientieren wir stets auf die Schwerpunkte der Prüfung.
Ich mache nichts vor und versuche niemanden auf den Kopf zu stellen, um etwa meine Art aufzuzwingen. Jeder muss seinen eigenen Stil finden. Ich schätze die Pflanze! Das Organische ist mein Ausgangspunkt aller Überlegungen. Ich bin sehr kunstinteressiert und beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit all den Dingen, die sich um die Botanik ranken.
Wir bieten in Gelsenkirchen ja Blockunterricht an, sodass man gut nebenher noch seine Berufstätigkeit organisieren kann. Etliche meiner Schüler haben inzwischen elterliche Betriebe übernommen, selbst ein Unternehmen gegründet oder eine eigene Werkstatt. Sie arbeiten im Seminarbereich oder haben ein Designstudium als Fortsetzung angeschlossen. Die Wege sind da vielfältig. Immer wieder läuft mir der eine oder andere über den Weg. Ich freue mich über die Verstärkung durch Mario Mahlstedt. Er ist der personifizierte Anreiz, was man aus so einer Weiterbildung machen kann. Bei ihm steht ebenfalls die Pflanze als lebendige Form und Gestaltungsmittel im Fokus, das eint uns beide. Womit kann man heutzutage als Florist(meister) im Alltag punkten? Man muss sich schon Besonderes einfallen lassen und gar nicht erst versuchen, mit den Mengenanbietern zu konkurrieren. Ein gut sortiertes, handwerklich arbeitendes Blumengeschäft hat sicher auch künftig eine Chance. Die designorientierte Strecke ist die andere Möglichkeit, die Kooperation mit einem Café oder der Bereich der Inneneinrichtung. Im Einzelfall darf man sich da nichts aufzwingen. Jeder muss seinen eigenen Stil entwickeln und seine Vorlieben leben. Man muss schließlich auch dahinter stehen. Das Interview führte Andrea Gerecke, Redaktion florist |


English version
Das sind schon etwa zwölf Jahre, die ich in diesem speziellen Bereich aktiv bin. Die Praxis ist dabei natürlich mein absoluter Schwerpunkt, eben die gestalterischen Möglichkeiten aller Werkstücke. Ich vermittle die Techniken und das Handwerkliche. Wir diskutieren auch viel, so über die Entwicklungen in den einzelnen Bereichen der Floristik. Besonders liegt mir das Vertiefen der Pflanzenkenntnisse am Herzen. Die Gestaltungstheorie und ihre Wege habe ich bei der Ausbildung mit aufgebaut. Außerdem geht es mir auch um die Kulturgeschichte, den jeweiligen pflanzlichen Hintergrund. Schließlich muss man über den Tellerrand hinausschauen.